Unsere Persische Perle: Safran-Hühnchen auf Berberitzenreis

Wollt ihr am Wochenende mal wieder mit der ganzen Familie am Tisch sitzen und gemütlich essen? Habt ihr Freunde zum Abendessen eingeladen und ihr möchtet Sie mit neuen Aromen verzaubern ohne zu riskieren, dass es zu exotisch ist?

Dann ist dieses typisch persische Gericht nach BAZAR ROSIE Art genau das richtige.

Und nicht nur dass es gut schmeckt, es ist auch optisch ein absoluter Augenschmaus auf jeder Tafel. Für unsere Familien ist es der all-time-favorite, bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Ihr werdet es lieben!

Ein klein wenig tricky ist der Reis, falls ihr keinen persischer Reiskocher besitzt, aber mit ein klein wenig Übung ist auch das kein Problem. Wie bei allen Gerichten gilt: nur mit besten Zutaten, Muße und einer großen Portion Liebe kochen, dann gelingt das Essen immer!


Zutaten für 4 Personen:


Berberitzenreis:

  • 300g Basamtireis
  • 30g Berberitzen (gibt es online oder in persischen oder türkischen Supermärkten)
  • 25ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Safran
  • Stück Butter
  • Salz, Zucker

 

Safran-Hühnchen:

  • Hühnerkeulen
  • große Zwiebel
  • Lorbeerblätter
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 EL Oregano
  • 1 TL Safran
  • Pfeffer
  • Salz
  • Öl

 Safran-Hühnchen Rezept

Anleitung

Den Reis mit lauwarmen Wasser zweimal im Topf waschen und das Wasser abgießen. Reis in ein Sieb geben und beiseite stellen.

Hühnerkeulen am Gelenk mit einem großen, scharfen Messer in zwei Stücke teilen. Anschließend mit kaltem Wasser waschen und mit einem Küchenpapier trockentupfen.

Nun die Haut abziehen. Wenn ihr dabei ein Stück Küchenrolle benutzt um die Haut zu fassen, geht das abziehen eigentlich ganz leicht, da man so einen guten Griff hat. Das Fett bitte am Fleisch lassen!

Jetzt die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden.

Die Zwiebeln mit Kurkuma, Zimt, Oregano und Pfeffer in Sonnenblumenöl andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit ca. 250ml Wasser ablöschen und leise köcheln lassen. Nun in einer separaten Pfanne die Hühnerstücke ohne Zugabe von Fett von beiden Seiten kurz anbraten, damit sie etwas Farbe bekommen. Danach die Fleischstücke aus der Pfanne nehmen und mit in die Zwiebel-Gewürze-Soße legen. Die Hühnerstückchen sollten ca. zur Hälfte aus der Flüssigkeit ragen. Die Lorbeerblätter zugeben und bei geschlossenem Deckel 45 min leise köcheln lassen. Evtl. etwas Wasser nachgeben und mit allen Gewürzen nochmal nachwürzen, falls die Soße nicht genug Geschmack hat. Dabei immer wieder mit einem Esslöffel etwas von der Soße über die Hühnerteile geben. 10 min vor Ende der Garzeit den Safran mörsern und mit 2 EL Wasser auflösen, dann die Lösung löffelweise über die Hühnerstücke geben, damit sich das Fleisch schön gelb einfärbt und das Aroma des Safrans annimmt. Am Ende die Soße nach Belieben salzen.

In der Zwischenzeit die Berberitzen mit einem Sieb waschen und beiseite stellen. Salzwasser zum Kochen bringen, den Reis für 5 min darin garen und anschließend abgießen. (Die Reiskörner sollten außen schon weich werden und innen noch einen harten Kern haben.) In einem großen Topf 25ml Sonnenblumenöl erwärmen und ein kleines Stück Butter darin schmelzen, anschließen den Reis in den Topf geben und eine Pyramide formen, so dass möglichst die Seitenwände des Topfes nicht vom Reis berührt werden. Mit dem Kochlöffel 4-5 Löcher in den Reis stechen. Anschließend auf kleinster Flamme mit geschlossenem Deckel für ca. 15-20 min leise köcheln lassen. Sollte Euer Topfdeckel kein Dampfloch haben, dann umwickelt den Topfdeckel einfach mit einem frisch gewaschenen Küchentuch, das den Dampf dann aufnimmt.

Währenddessen den Safran mörsern und mit 2 EL warmen Wasser auflösen. In einen kleinen Topf etwas Butter geben, die Berberitzen darin schwenken und mit einer Prise Salz und etwas Zucker leicht karamellisieren und mit der Safranlösung ablöschen.

Wenn der Reis fertig ist, den Deckel heben und 3-4 EL von dem gegarten Reis abnehmen und zu den Berberitzen geben, damit sich die Reiskörner gelb färben. Den Topf mit dem Reis kurz in kaltes Wasser stellen, damit sich die Kruste am Topfboden löst.

Nun den Reis in eine schöne, große, flache Schüssel oder einen sehr großen Teller stürzen. Manchmal ist keine feste Kruste entstanden, die sich löst, dann müsst ihr die knusprigen Reiskörner vom Boden mit einem Kochlöffel lösen. Ist genauso lecker, wichtig ist, dass ein Teil der Körner crunchy ist. Dann die Berberitzen mit den Safranreiskörnern auf den Reis geben und rundum die Hühnerstücke darauf drapieren. Die Soße in ein extra Gefäß.

Und Tadaaaaa: euer Festschmaus ist fertig und ihr könnt ihn Euren Gästen voller Stolz servieren.

Dazu passt hervorragend ein knackiger grüner Salat und etwas Joghurt mit Salz, Zitronensaft und Olivenöl verfeinert.

Guten Appetit und Nushe jan!